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Veranstaltungsreihen
 

Anmeldeformulare für Interessenten, ...

..., die am Spendenlauf teilnehmen oder für die vorgesehenen Jugendprojekte spenden möchten:

Anmeldung Spendenlauf

 

..., die sich oder ihre nachhaltigen, zukunftsfähigen Produkte oder Dienstleistungen präsentieren möchten:

Anmeldung Gemeinnützige

Anmeldung Gewerbliche

(Anmeldungen für Aussteller abgeschlossen, nur evtl. noch auf Anfrage möglich, Kontakt s.u.)

Kontakt

Infos zum Zukunftsmarkt bei
Sonja Rajsp (Verein Fair in die Zukunft)
Sonja_Rajsp@mail.de
Tel. 07422/2 00 52 68


oder Friedemann Bauknecht
friedemann.bauknecht@googlemail.com

 

Infos zum Spendenlauf bei
Uli Hertkorn (TSV Rottweil)
meldung@tsv-rottweil.de

Enkeltauglich??? --- Dürfen da nur Senioren mit Enkeln kommen?

Nein: 'Enkeltauglich' meint, dass alles, was an diesem Tag gezeigt wird, so nachhaltig und zukunftsfähig ist, dass auch die Enkelgeneration noch eine lebenswerte Um- und Mitwelt vorfinden wird. (Siehe auch die Begriffsdefinition der Kinderagenda für Gesundheit und Umwelt.)

Details zum Ersten Rottweiler Zukunftsmarkt in der Stadt- und Stallhalle am So, 17. April 2016, 10 - 18 Uhr

Die Lokale Agenda 21 Rottweil und der Verein Fair in die Zukunft e.V. organisieren den Ersten Rottweiler Zukunftsmarkt am So, den 17. April in der Stadthalle Rottweil.

--> SchwaBo-Bericht vom 10.2.16

"Ein enkeltauglicher Tag für die ganze Familie!"

Vortragsprogramm (siehe auch ---> Flyer):

Ursula Sladek, EWS Schönau, Trägerin vieler Auszeichnungen, darunter Deutscher Gründerpreis, Deutscher Umweltpreis und zuletzt Innovationspreis des Internationalen Wirtschaftsforums
(siehe z.B. Bad. Zeitung 9.8.13, 18.10.15)
Titel: Auf dem Weg in eine nachhaltige und klimaschonende Zukunft.

Jobst Kraus, ehem. Studienleiter der Evang. Akademie Bad Boll, und z.Zt. u.a. Sprecher des Ständigen Ausschusses Umwelt  des Deutschen Evangelischen Kirchentages und Mitglied im Umweltrat der Evangelischen Landeskirche Württemberg (-->Website)
Titel: Gut leben - aber enkeltauglich. Anfragen an die Zukunft der Stadt.

Stefan Eberhardt (Solera GmbH), Unternehmen, das 'Zukunftsfähige Energiekonzepte - Nachhaltige Energienutzung mit Strom und Wärme' anbietet. Auf der Website heißt es: „… eines unserer Ziele ist es, die Welt etwas besser zu verlassen!“
Titel: Praxisbeispiele wirtschaftliches & ökologisches Heizen - Echte Fälle, echte Zahlen, echte Geschichten!

Timo Armbruster, Schüler aus Waldmössingen, Multiplikator der Plant-For-The-Planet-Initiative, (siehe z.B.: Timo auf facebook, Schwabo-Bericht 21.7.15) - Vortrag auch für Kinder geeignet
Titel: Plant-for-the-Planet - Wir pflanzen Bäume für eine bessere Welt

Weitere Highlights:
- Spendenlauf im Stadion (organisiert vom TSV Rottweil)
- Ultimative Ökofaire Modenschau
- Große Tombola
- Probefahrt: Tesla oder e-Smart
- Elektroauto CityEl (ENRW)
- Nissan Leaf (e-go Carsharing)
- E-Bike-Erprobung (VCD)
- Bambusfahrräder (Gaia-Bikes)
- Energiefahrrad & Beratung zu Energie- und CO2-Einsparung
  (Energieagentur LK Rottweil)
- Info/Beratung zum E-Wärme-Gesetz (AK Klimaschutz)
- Messung des Ökologischen Fußabdrucks (AK Klimaschutz)
- Blumensamen für bestäubende Insekten (AK Umwelt, Gartenfreunde e.V.)
- Yoga-Schnupperkurs (Martina v. Spankeren-Gandhi)
- Kraniche falten (BI für eine Welt ohne atomare Bedrohung)
- Zimmer-Theater-Acts
- u.v.m.

Neben dem Vortrag von Timo Armbruster, der auch für Kinder geeignet ist, wird ein abwechslungsreiches Kinderprogramm geboten, z.B.:
Spasspartout: Spielstraße (unter Betreuung der Edith-Stein-SchülerInnen)
Spielegarten (Just for Fun - Spielmobil Villingendorf)
Kinderschutzbund: Kinderspielecke
Zauberbühne: Puppenspiel-Vorführungen
RoKi: Kinderschminken
KiJu: Tischfußball, Waffelbacken
AK Umwelt, Gartenfreunde e.V.: Setzlinge verziehen, umtopfen und zu Hause selbst großziehen
TC Rottweil: Schnuppertennis auf dem Vorplatz (bei gutem Wetter)

Über 50 Aussteller haben sich angemeldet, um Informationen, Produkte, Dienstleistungen vorzustellen, die uns auf einen nachhaltigen, zukunftsfähigen und enkeltauglichen Weg bringen können.

Kulinarische Begleitung durch den b2-Biomarkt, Rottweil  und das Café zur Bienenkönigin, Zimmern (im Foyer) sowie durch kleinere Leckereien zum Probieren von anderen AusstellerInnen

Internationale Musikdarbietungen als Überraschung

WEITERE INFOS FOLGEN ....

 


Enkeltauglich - was heißt das denn?

'Enkeltauglichkeit' meint nachhaltig, dauerhaft, zukunftsfähig. „Enkeltauglichkeit“ will verdeutlichen, dass alle politischen Programme wie auch alle gesellschaftlichen Lebensstile sich daran zu messen haben, dass auch die Enkelkinder noch eine lebenswerte Zukunft vorfinden.

Den Begriff 'Enkeltaugliche Zukunft' prägten Nichtregierungsorganisationen schon 2001 in ihrer 'Kinderagenda für Gesundheit und Umwelt 2001'. Dort heißt es:

"Die unterzeichnenden Nichtregierungsorganisationen fordern ein konsequent präventives und damit enkeltaugliches Handeln für jede Kinder- und Jugendgeneration. ... Mit dem Begriff 'Enkeltauglichkeit' wollen wir 'Nachhaltigkeit' plastisch und begreifbar werden lassen. Schon in der Agenda 21 legte die UNOKonferenz 1992 fest, dass im Sinne der Nachhaltigkeit die einzelnen Staaten weder auf Kosten der Natur, noch auf Kosten zukünftiger Generationen leben sollen..."

"... Wir sind uns dabei sehr wohl bewusst, dass in einer durch Konsum, Geschwindigkeit und das Recht des Stärkeren geprägten Kultur Kinder ökologisch, rechtlich, politisch und sozial tendenziell gefährdet und ausgegrenzt werden. Dies gilt insbesondere für Kinder in weniger entwickelten Ländern, deren Gesundheit durch viele Schadstoffe in Wasser, Erde und Luft sowie Armut und die oft erzwungene Kinderarbeit wesentlich bedrohter ist."

"... Die Grundlage der Kinderagenda sind die ökologischen Kinderrechte. Diese verstehen wir als das Recht der Kinder auf Frieden, eine intakte Umwelt, gesundes Leben und eine positive Zukunftsperspektive weltweit."

"... Wir fordern allgemein von den politisch Verantwortlichen:
- das Prinzip der Enkeltauglichkeit als politische Priorität auf allen politischen Ebenen
- ..."

(Siehe auch: Kinderagenda 2004, Kinderagenda 2010.)

Marktwirtschaft für die Zukunft - "Enkeltauglichkeit"

Zitate

1.) Heinrich Bedford-Strohm zur enkeltauglichen Gesellschaft im Umweltmagazin der Ev.-Luth. Kirche Bayerns 2013/07, 'Chancen für unsere Enkel wahren':

Wenn wir über unser heutiges Handeln nachdenken, gilt es, eine Frage stets zu bedenken: Welche Auswirkungen haben unsere Entscheidungen und Maßnahmen, unser Tun und Handeln heute für zukünftige Generationen? Persönlicher formuliert: Wie können wir heute so handeln, dass wir unseren Kindern und Enkelkindern eine lebenswerte Erde hinterlassen?"

2.) "Mit Beginn der „Schöpfungszeit“ von 1. September bis 4. Oktober rücken die christlichen Kirchen alljährlich die Verantwortung der Menschen für die gesamte Schöpfung in den Mittelpunkt. Es gelte mit einem bescheideneren und nachhaltigeren Lebensstil eine „enkeltaugliche Zukunft zu sichern“, betonte der in der Bischofskonferenz für Umweltthemen zuständige Kärntner Bischof Alois Schwarz ..." (ORF.at vom 26.8.15)

3.) Wolfgang Gründinger in 'Wir Zukunftssucher - Wie Deutschland enkeltauglich wird', 2012:

»Uns verbindet eine Schizophrenie aus Konsumismus und Postmaterialismus, eine bizarre Mischung aus materieller Sorglosigkeit und sozialem Leistungsdruck, persönlichem Zukunftsoptimismus und diffuser Zukunftsangst, politischer Entfremdung und dem Bewusstsein, dass doch alles nicht so bleiben kann, wie es ist.« ... »Nur wenn wir radikal umsteuern, können wir Kindern und Enkeln unser Land ein wenig besser hinterlassen.« ... »Weil Zukunft eine Lobby braucht«, streitet Wolfgang Gründinger unnachgiebig für ein Umdenken.